Kandidatur für das Präsidium der JUSO Aargau

Geschrieben am 23.05.2013 - Kommentar(e)


imgLiebe Genossinnen, liebe Genossen

Die Wut nach der Minarettabstimmung bewog mich 2010, der JUSO beizutreten. Rückblickend war das eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Keine andere Bewegung kämpft für die einzig gerechte Sache und macht dazu auch noch Spass. In meiner Zeit in der JUSO Aargau konnte ich der Partei beim Wachsen und Grosswerden zuschauen und aktiv dabei mithelfen. Zuerst als Präsident der JUSO Zofingen und seit 2012 auch als Mitglied im Vorstand der JUSO Aargau.

Die Zukunft bringt viele Herausforderungen. Noch immer verdienen gewisse Menschen in den Teppichetagen Millionen, während andere in der Armut versinken. Noch immer wird von rechten Spinnern Rassismu...

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Modetrend gekaufte Demokratie: Jetzt auch bei der GLP

Geschrieben am 25.05.2012 - Kommentar(e)


imgDemokratie zu kaufen scheint eine Modeerscheinung zu sein. Geld regiert die Politik. Dazu gehört auch das bezahlte Unterschriften sammeln. Bis jetzt waren es vor Allem die streng bürgerlichen Parteien SVP und FDP. Neuerdings scheint auch die GLP gefallen an diesem Trend gefunden zu haben. Damit verhärtet sich der Verdacht, die GLP ist eine moosüberdeckte FDP. Für ihre Initiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“ suchen sie bezahlte Sammler. Doch die Linken Parteien müssen ebenfalls in die Kritik genommen werden. Auch die SP hat bereits zu dieser Praxis zurückgegriffen um die Sicherheitsmarge zu erreichen. Vergleicht man aber aufgewendete Beträge, Häufigkeit und Notwendigkeit sind...

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Jugendkulturförderung statt Abbau

Geschrieben am 12.04.2012 - Kommentar(e)


imgAm 11. April gab der Stadtrat eine Meldung bezüglich des weiteren vorgehens zum Verein OX Kultur heraus. Die Meldung verlangt sozusagen die Schliessung des einzigen Jugendkulturhauses in Zofingen. Auf diese skandalöse Entwicklung nahm die JUSO Zofingen Stellung:

12. April 2012

Medienmitteilung der JUSO Zofingen

Jugendkulturförderung statt Abbau

Mit bedauern nahm die JUSO Zofingen die Medienmitteilung des Stadtrates bezüglich des OX. Kultur Vereins zur Kenntnis. Die JUSO Zofingen kritisiert den Abbau der Jugendkultur und fordert konkrete Massnahmen.

Die Stadt Zofingen hat mir ihrer Entscheidung vom 11. April die Jugendkultur der Stadt Zofingen beerdigt. Der Verein OX. K
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Offener Brief an Michel Müller

Geschrieben am 11.04.2012 - Kommentar(e)


imgAufgrund des Artikels im Tagesanzeiger sah ich mich gezwungen Herrn Michel Müller einen Brief mit meinen Gedanken zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Müller
Sie sind Kirchenratspräsident und verdienen laut den Angaben von ref.ch 217'000 Franken. Ich konnte es kaum glauben als ich dies im Tagesanzeiger las. Einen Tag zuvor wurde bekannt, dass der katholische Kirchenrat doch einen recht hohen Lohn hat. Einen Tag später brüstet sich die reformierte Kirche damit, einen noch höheren Lohn auszuzahlen. Ich bin entsetzt. Es stellte sich mir zuerst folgende Frage: Weshalb, kann die reformierte Kirche stolz darauf sein, seinen Kirchenräten noch mehr Geld zu zahlen als die Katholiken? Müssen Si
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Ja zur Waffenschutzinitiative und Leben retten

Geschrieben am 20.12.2010 - Kommentar(e)


imgPro Jahr sterben 300 Personen durch Schusswaffen. Man findet in jedem dritten Haushalt eine Schusswaffe, den grössten Teil machen die Dienstwaffen aus. Die Dienstwaffe im Kleiderschrank birgt jedoch mehr Gefahren als Nutzwert. Bei Kurzschlussreaktionen steht sie sofort zur Verfügung und schon nur die Drohung mit der Waffe kann eine Familie zerstören. Vor Allem für Frauen deren Ehemänner ihre Dienstwaffen zu Hause lagern bedeutet dies eine ständige Gefahr. Deshalb wird die Initiative auch von vielen Frauenverbunden in der Schweiz unterstützt. Zusätzlich verlangt die Initiative, dass für den Besitz einer Waffe ein Bedarf nachgewiesen werden muss. Schützen, Jäger und Andere Personen,...

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Reiche gegen die Demokratie?

Geschrieben am 24.11.2010 - Kommentar(e)


imgWenn eine Volksinitiative angenommen wird ist dies der Wille der Volksmehrheit. Dank dem Luxus der direkten Demokratie haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger somit die Freiheit, selber über Teile der Gesetzgebung zu bestimmen. Einen Luxus den es in der Welt nicht oft gibt. Im Beispiel der Steuergerechtigkeitsinitiative würde das heissen: Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung will einen Mindeststeuersatz auf extrem hohe Vermögen und Einkommen. Doch genau dieser Luxus wird in dieser Abstimmung von Vermögenden angegriffen. Beispiele dafür sind Alfred Schindler, SVP-Nationalrat Peter Spuhler oder Roger Federer. Sie alle drohen bei einer Annahme der Initiative mit einem Wegzug aus der...

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2 x Nein zur Ausschaffungsinitiative

Geschrieben am 10.11.2010 - Kommentar(e)


imgEin weiteres Mal schürt die SVP den Fremdenhass in der Schweiz. Bereits vor einem Jahr konnte Sie einen für mich ernüchternden Wahlsieg mit der Minarettinitiative erringen. Ihre Taktik mit einer grossangelegten und teuren Propaganda-Aktion die Angst der Schweizer zu schüren funktioniert auch dieses Mal. Laut Umfragen hat die Initiative leider gute Chancen. Die Argumentation der SVP ist simpel: Wer in der Schweiz ein verbrechen begeht hat es nicht verdient hier zu leben. Diese simple und plumpe Argumentation möchte ich hier mit 3 Punkten wiederlegen.

1. Keine 3 Klassen-Gesellschaft
Mit der Annahme der Initiative oder des Gegenvorschlages würde eine 3 Klassen-Gesellschaft gebildet. ...

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Ja zur Steuergerechtigkeitsinitiative

Geschrieben am 08.11.2010 - Kommentar(e)


imgSeit Jahren herrscht in der Schweiz ein Steuerwettbewerb unter den Kantonen. Die Kantone versuchen sich gegenseitig im Steuersatz zu unterbieten. Einzig und alleine mit dem Ziel die Vermögenden Steuerzahler in ihren Kanton zu locken. Kantone mit zentralen Aufgaben können sich diesen Wettbewerb jedoch nicht leisten und können dementsprechend nicht mithalten. Sie brauchen das Geld aus den Steuern dringend.

Zusätzlich fördert dieser Wettbewerb den Konflikt zwischen verschiedenen Kantonen und verhindert Solidarität untereinander. Mit der Initiative wird dieser Wettbewerb nicht verhindert sondern lediglich reguliert. So wird der Mindeststeuersatz beim steuerbaren Einkommen über 250'000 F...

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